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TIGER Energie & Umwelt

nachhalTIGER - Unsere Vision einer grünen Zukunft

Grünes Erbgut

Das grüne Gen ist seit jeher fest in der DNA des TIGERs verankert, zukunftsweisende Innovationen sind Teil unseres Organismus, und die Entwicklung markanter Meilensteine im Produktsortiment – umweltfreundliche Pulverbeschichtungen, wasserbasierende digitale Tinten sowie Hochleistungspolymere für die Additive Fertigung (3D-Druck) – spiegelt unseren geradlinigen Weg in Richtung nachhaltiger Zukunft wider: seit mittlerweile mehr als 90 Jahren.

Die Kreislaufführung unserer Prozesse sowie der ressourcenschonende Umgang mit Energie und Stoffen finden ihre konsequente Fortsetzung in der Umweltpolitik von TIGER.

Grüner Deal

Unsere Ambition, einen wertvollen Beitrag für die Umwelt und die Gesellschaft zu leisten, beinhaltet den Faktor Nachhaltigkeit in vollem Umfang – der europäische Green Deal ist ein integraler Bestandteil unseres täglichen Tuns. Bereits seit Mitte der 1990er-Jahre beschäftigt sich TIGER mit der Bilanzierung seiner Stoff- und Energieströme. In der Kreislaufführung von Prozessen sowie dem ressourcenschonenden Umgang mit Energie und Stoffen findet unsere Umweltpolitik ihre konsequente Fortsetzung.

Als Teil des grünen Erbguts hat TIGER am Standort Wels unter anderem folgende Projekte umgesetzt:

Klimaneutral – was bedeutet das eigentlich?

Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen dürfen sich als klimaneutral bezeichnen, wenn ihr CO2-Fußabdruck berechnet und mittels Ankauf von Emissions-Zertifikaten aus anerkannten Klimaschutzprojekten ausgeglichen wurde. TIGER kompensiert seine Treibhausgasemissionen über die Unterstützung eines großen Windpark-Projekts im chinesischen Guyuan. Da wir selbst drei Produktionsstandorte in China betreiben, haben wir uns bewusst dafür entschieden, diese Anlage zu fördern.

Windenergie in Guyuan

Um eine klimafreundliche Stromversorgung der Region zu gewährleisten, wurde in der chinesischen Provinz Hebei, südlich der Stadt Guyuan, im Jahr 2008 ein Windpark errichtet. 133 Turbinen zu je 1,5 MW erzeugen dort durchschnittlich 405.685 MWh Strom pro Jahr und sparen damit ein jährliches Volumen von 530.000 Tonnen CO2 ein.

Die Unterstützung dieses Windparks ermöglicht es TIGER, insgesamt 1.717.300 kg CO2 zu kompensieren.

Mehr Informationen zu diesem Klimaschutzprojekt erhalten Sie hier​​​​​​​.​​​​​​​​​​​​​

Unsere Pläne für die Zukunft:

  • Erweiterte Bewusstseinsbildung zum Thema Energieeffizienz:
    • GREEN-TIGER-Award für grüne Ideen von Mitarbeiter:innen
    • Lehrlings-Initiative zum Thema Ressourcenschonung und Umweltbewusstsein
    • Informationsoffensive zu den 17 UN Sustainable Development Goals
    • News zu GREEN TIGER bei internen Veranstaltungen
    • Berechnung des CO2-Fußabrucks der Menüs im TIGER Bistro
  • Nachhaltige Senkung des Gesamtstromverbrauchs:
    • Ausbau der hauseigenen PV-Anlage
    • Suche nach Alternativen zur Substitution unseres Gasverbrauchs
    • Optimierung des Energie-Monitoring-Systems
  • Mobilität der Zukunft:
    • Reduktion von Langstreckenflügen
    • Angebot von Jobrädern und Mitfahrgelegenheiten
    • Ausbau der Stromtankstellen-Infrastruktur
    • Schrittweise Umrüstung des Firmenfuhrparks auf Elektro-Fahrzeuge

Sie möchten mehr erfahren?

Im TIGER Nachhaltigkeitsbericht​​​​​​​ ​​​​​​​erhalten Sie weiterführende Informationen zum Thema verantwortungsvolles Wirtschaften bei TIGER.

Grüne Gebäude

Wir sparen Energie, damit sie uns nie ausgeht!

TIGERs Beitrag zum Klimaschutz besteht darin, den Energiebedarf konstant zu reduzieren, notwendige Energie so effizient wie möglich einzusetzen und erneuerbare Quellen wie Solarenergie oder Photovoltaik zu bevorzugen.

Im Rahmen unseres Energiemanagements bilanzieren wir sämtliche Energieströme unseres Unternehmens und versuchen, mit weniger Energie besser auszukommen. Das gelingt uns einerseits durch einfache Maßnahmen wie der Umrüstung auf LED-Beleuchtung mit intelligenter Steuerung und andererseits durch komplexe Projekte wie der Nutzung von Grundwasser zur Kühlung oder – umgekehrt – der Nutzung von Maschinenabwärme für Heizung und Warmwasser.

Ein Beispiel:
Im 2018 am Standort Wels errichteten Bürogebäude „Gemba Support Center“ (GSC) versorgt eine Wärmepumpe die Fußbodenheizung. Als Wärmequelle dient das Abkühlbecken der TIGER Pulverlackproduktion.

Das mit 19 °C konstant hohe Temperatur-Niveau in diesem Becken ermöglicht es uns, eine Wärmepumpen-Leistungszahl von über 6 zu erreichen. Zum Vergleich: Herkömmliche Wärmepumpen erzielen eine Leistungszahl von ca. 4. Das heißt, ein Teil Strom wird aufgewendet, um damit vier Teile Wärme zu erzeugen.

Mit dieser Technologie beheizt TIGER das gesamte vierstöckige GSC und spart pro Jahr circa 125.000 kWh für die Heizung und 135.000 kWh für die Kühlung ein. Dieses Projekt wurde durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Informieren Sie sich dazu gerne auf www.efre.gv.at​​​​​​​​​​​​​​.

Weiterführende Informationen zu den Energieeffizienz-Aktivitäten von TIGER finden Sie in einer Case Study​​​​​​​ ​​​​​​​des OÖ Energiesparverbandes.

Grüne Produkte

Pulverlack ist die grünste und effektivste Beschichtungstechnologie, die der Industrie aktuell zur Verfügung steht. Die lösemittelfreien Einbrennlacke werden in einem mehrstufigen Produktionsverfahren zu feinem Lackpulver verarbeitet, das mittels elektrostatischer Sprüheinrichtung appliziert und im nachfolgenden Einbrennprozess bei Temperaturen von 150 bis 200 °C geschmolzen und chemisch vernetzt wird.

Die Erfolgsgeschichte des Pulverlacks in der industriellen Oberflächenveredelung beginnt in den 1960er-Jahren, unterliegt seitdem laufend Innovationen und überzeugt seine Anwender bis heute durch zahlreiche Vorteile:

Grünes Labor

Im hochmodernen TIGER R&D-Center berührt das Thema Nachhaltigkeit sämtliche Entwicklungstätigkeiten. Unser Forschungsschwerpunkt liegt aktuell auf:  ​​​​​​​

  • Absenkung der Einbrenntemperaturen​​​​​​​ 
  • Reduktion der Schichtdicken
  • Maximierung der Lebensdauer von Beschichtungen
  • Entwicklung sonnenreflektierender Finishes zur Senkung von Gebäudetemperaturen
  • Möglichkeit zur Wiederverwertung
  • Suche nach und Prüfung von Ersatzstoffen für CMR-Komponenten
  • Einsatz von biobasierten Rohmaterialien
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